Die große Sehnsucht

Nimm mir das Brot und das Wasser,
nimm mir die Luft und die Sonne,
nimm mir den Mond und die Sterne,
aber laß mir dein bezauberndes Lächeln.
Mein Schmerz ist hart,mein Herz gebrochen,
mein Dasein sinnentleert ohne dich.
doch kaum tritt´s du in mein Leben ein,
soll dein Lächeln die Blüte meines Herzens sein.
Ach Meike,in deiner dunkelsten Stunde
werd ich mit Schwert und Schild zu dir stehn
und allen Gefahren ins Auge sehn.
Doch werd ich im Kampfe unterlegen sein und
siehst du mein Blut auf den Steinen wein´
so lache meine Rose und in meinen Händen wird
ein glänzendes Schwert erschein und dich von
allen Verderb befrein´.
Dein Lächeln,so kristallklar wie ein Bach
nächtelang liege ich wach,dann holt mich die
schreckliche Wahrheit ein,denn ich bin allein,
die Blüte ist mein,die Rose ist sein,
wann wird die Blüte zur Rose bei mir gedein´
denn ich will dein Weggefährte für ewig sein.
Lache über den Tolpatsch der für dich niederkniet,
lache über den Burschen der dich für immer liebt,
lache über den Jungen der keine Silbe über die Lippen bringt,
lache über den Narren der Nachts um dich singt,
lache über den Knecht der um dich weint,
doch mit allen fünf bin ich vereint und
es ist dein lächeln was in meiner Dunkelheit hell erscheint.
So komm ich zu dir,mit deinen lächeln in mir
und will um die Rose streiten denn sie will an meine Seite,
doch sollte ich bei dir verlieren und immer von dir weichen,
so verkünd´ ich am End´ in aller Breite:
Nimm mir das Brot und das Wasser,
nimm mir die Luft und die Sonne,
nimm mir den Mond und die Sterne,
nimm mir das Schild und das Schwert,
nimm mir die fünf die mich vereinen und
nimm mir die Blüte meines Herzens,
aber laß mir dein bezauberndes Lächeln,
denn sonst würd ich Sterben.

Ich sehe Deine Augen
Sehe dein Gesicht
Sehe deine Haare und glaub es nicht
Alles aus vorbei von gestern schein
Alles nur ohne Dich will ich nicht sein
Jede Deiner Tränen tut mir weh
Alles nur noch Traum wenn ich dich seh
Keine Gedanken mehr ohne Dich
Du hast keine Skrupel - Dein Opfer bin ich
Gib mir meine Seele Du verdienst sie nicht
Gib mir meine Augen bisher warst Du mein Licht
Ich folgte ihm besessen von Deiner Glut
- es wird niemehr wieder gut
Das Leben nach Dir wird nicht einfach sein
Eine Seele ein Herz ist nun wieder mein
Beide leer und kalt - auf der Suche nach Sinn
Mein Leben - die Zeit - fließen nur noch dahin
Mein Schiff ist gesunken und du bist das Meer
Das Leben in mir gibst Du nicht mehr her
Deine Aura ist schwarz verbreitet den Tod
Mein Körper hat Wunden - färbt das Wasser rot

Es riecht nach Sehnsucht
Geh meine Traurigkeit unsd sage ihr,
dass ich ohne ihn nichtsein kann.
Sag ihm schnell,
dass er`s versteht, weil ich nicht mehr leiden
kann.
Es riecht nach Sehnsucht,
die Wahrheit ist, dass es ohne ihn keinen
Frieden, keine Schönheit gibt,
es gibt nur Traurigkeit und Melancholie,
die mich nicht verlässt, nicht verlässt......
Aber wenn er zurück kommt, wenn er
zurück kommt,
welch schöne Sache, welch gute Sache.
Dann gibt es weniger Fischchen, die im Meer
schwimmen,
als es Küsschen gibt, die ich auf Deinen Mund
geben würde.
In meinen Armen, den Umarmungen,
die Umarmungen sein werden, die so doll sein
werden, so innig, so innig,
Umarmungen und Küsschen und Liebkosungen
ohne Ende,
die dazu da sind, dass Du mit dieser Sache
aufhörst, ohne mich zu leben,

Nicht ohne dich!
Auf den Wolken möcht' ich thronen,
Dort im lichten Feenland;
Wo die sel'gen Geister wohnen,
Fern vom eiteln Erdentand.
Lichte Engel würden schweben
Eng in Kreisen dann um mich; -
O, dort möcht' ich gerne leben,
Aber doch nicht ohne dich.
Wo die goldnen Sterne glänzen,
Und auf ewig grüner Flur
Charittinnen sich bekränzen,
Such' ich sanfter Freude Spur.
Eden würd' ich gern durcheilen,
Sein Gefild ist wonniglich -
Dort, dort möcht ich ewig weilen,
Aber doch nicht ohne dich.
Wo der Sphären Lieder tönen,
Ihre Harmonie erklingt,
Wo im Kreise der Camönen,
Tibul sanfte Lieder singt.
Dort, wo Amoretten spielen,
Unter Blüthen neckend sich -
Möcht' ich mich auch selig fühlen;
Aber doch nicht ohne dich.

An das Herz
Herz, o laß dein Pochen,
Hast ja nichts verbrochen,
Strebe nicht nach Glück!
Lerne doch vergessen,
Was du einst besessen
Kehret nie zurück.
Liebe, Treue, Frieden,
Suche nicht hienieden,
Nur umsonst suchst du!
Leben gibt nur Klagen,
Kummer zu ertragen,
Nur im Grab ist Ruh.

Höhepunkt des Momentes
Deinen Körper habe ich geschunden,
Du hast Dich in den Fesseln gewunden.
Es waren so schöne Stunden,
wir haben ein Stück Glück gefunden.
Möchte das nicht verlieren,
viel mehr in Dich investieren...
Mein Herz -
Es hängt an Dir -
Meine Sehnsucht schreit nach Dir.

Deine Hingabe
Immer wenn wir zusammen waren,
fand ich meinen Ruhepol.
Dich zu schlagen,
füllte mich mit Wärme und Glück.
Deine Worte zu hören,
Deinen Blick zu sehen,
Deine Haut zu spüren...,
es hat mich froh gemacht
und eine Liebe in mir entfacht.
Eine Liebe die nicht nur die Session sah,
eigentlich war ich immer für Dich da.
Ich habe mich verrannt,
Du hast es von Anfang an erkannt.
Oft noch sehne ich mich zu Dir,
möchte wieder in Dich tauchen,
Deine Gefühle nie wieder missbrauchen...
Möchte wieder mit Dir schlafen,
Dich fühlen, Dich spüren und
mich nie wieder verstecken.
Reich Dir still meine Hand,
hoffe leise in mich hinein,
daß Du danach greifen wirst.
Verspreche Dir eines...,
wenn Du danach greifst,
mir noch mal Deine Wärme zeigst...,
ich werde sie diesmal halten,
nie wieder Deine Gefühle vergewaltigen.

Erinnerungen
Es gab Tage, die schön waren,
an die ich mich erinnere.
Die von der Sonne verwöhnt wurden
und vom Singen der Vögel angeheitert.
Diese Tage sind nun vorbei und
ich denke zurück an die Tage,
die schön waren.
Als das Gras, saftig und grün,
sich im Wind bog,
die Blätter der Bäume rauschten,
und klares Wasser durch bunte Blumenfelder
in saubere Seen floß.
Nun sind die Wiesen stumpf und kahl,
die Vögel stumm,
das Wasser verschmutzt,
und die Sonne vergraut.
Wann werden wir aufgewacht sein,
um für unsere Kinder wieder Tage
erwachen zu lassen,
an die sie sich dann erinnern können?

Der Traum meines Lebens
Ich lebe einen Traum,
zwischen Dir und meiner Welt,
Beschreibungen dafür gibt es kaum,
aber Du bist der, der mich hält.
Der erste Gedanke am Morgen,
gilt stets Dir, vertreibt meine Sorgen,
denn ich wünschte, Du wärst hier.
Noch erwache ich allein,
voller Sehnsucht nach Deiner Liebe,
doch es wird bald anders sein,
wünschte mir, daß es nicht länger bliebe,
nur ein Traum

Sehnsucht
Ich brauch den Wind in meinem Gesicht
Ich brauch den Wind, der zur mir spricht.
Wenn man mich auch nicht versteht,
der Wind ist's, der mit mir geht.
Der Regen vermischt sich mit meinen Tränen.
Wo sind die Träume, vergeht das Sehnen?
Der Wind ist kalt, die Sehnsucht verhallt.
Was bleibt zurück? STILLE oder GLüCK ?

Ich sah dich weinen
Ich sah dich weinen,- hell und schwer
Die Trän` im tiefsten Blau;
Da däuchte mir, daß Auge wär`
Ein Veilchen, feucht von Tau.
Ich sah dich lächeln,- bleich und fahl
Erschien des Saphiers Glühn,
Besiegt von dem lebend`gem Strahl.
Den deine Blicke sprühn.
Wie das Gewölk den goldnen Saum
Von jener Sonn` empfängt,
Den selbst der Abendschatten kaum
Vom Himmelszelt verdrängt,
So strahlt dein Lächeln all sein Glück
Ins finstere Gemüt
Und läßt den Sonnenschein zurück,
Der hell das Herz durchglüht.

Die Zärtlichkeiten
ICH LIEBE JENE ERSTEN BANGEN ZÄRTLICHKEITEN,
DIE HALB NOCH FRAGE SIND UND HALB SCHON ANVERTRAUEN
WEIL HINTER IHNEN SCHON DIE ANDREN STUNDEN SCHREITEN,
DIE SICH WIE PFEILER WUCHTEND IN DAS LEBEN BAUN.
EIN DUFT SIND SIE; DES BLUTES FLÜCHTIGSTE BERÜHRUNG,
EIN RASCHER BLICK, EIN LÄCHELN, EINE LEISE HAND -
SIE KNISTERN SCHON WIE ROTE FUNKEN DER VERFÜHRUNG
UND STÜRZEN FEUERGARBEN IN DER NÄCHTE BRAND.
UND SIND DOCH SELTSAM SÜß,WEIL SIE IM SPIEL GEGEBEN
NOCH SANFT UND ABSICHTSLOS UND LEISE NUR VERWIRRT,
WIE BÄUME, DIE DEM FRÜHLINGSWIND ENTGEGNBEBEN,
DER SIE IN SEINER HARTEN FAUST ZERBRECHEN WIRD.

Als wir uns trennten
ALS WIR UNS TRENNTEN
IN SCHWEIGEN UND LEID,
BRECHENDEN HERZENS,
FÜR LANGE ZEIT,
BLEICH WAR DIE WANG UND KALT,
KÄLTER DER KUß,-
WAHRLICH, MEIN AHNEN
GALT BITTEREM SCHLUß.
DER TAU FIEL SCHAURIG IM MORGENROT :
MEIN HERZ WAR TRAURIG
VON KÜNFT`GER NOT.
DEIN SCHWUR IST VERWEHT NUN,
DEIN NAM` IST ENTEHRT,
ICH HÖR` IHN GESCHMÄHT NUN,
BIS SCHAM MICH VERZEHRT.
SIE NENNEN DEN NAMEN,
DA SCHAUDERT` ES MICH, -
MEIN HERZ WILL ERLAHMEN,
- SO LIEBTE ICH DICH !
SIE FLÜSTERN UND SCHERZEN,
SIE KENNEN JA NICHT
DEN GRAM HIER IM HERZEN,
DEN SCHMERZ, DER NICHT NICHT SPRICHT.
GEHEIM, WIE DIE LUST WAR,
GEHEIM IST DER SCHMERZ,
DAß FALSCH DEINE BRUST WAR,
UND TREULOS DEIN HERZ.

Die Stille
ES WEIß UND RÄT ES DOCH KEINER,
WIE MIR SO WOHL IST, SO WOHL!
ACH, WÜßT`ES NUR EINER, NUR EINER,
KEIN MENSCH ES SONST WISSEN SOLL!
SO STILL IST`S NICHT DRAUßEN IM SCHNEE,
SO STUMM UND VERSCHWIEGEN SIND
DIE STERNE NICHT IN DER HÖHE,
ALS MEINE GEDANKEN SIND.
ICH WÜNSCHT`, ES WÄRE SCHON MORGEN,
DA FLIEGEN ZWEI LERCHEN AUF,
DIE ÜBERFLIEGEN EINANDER,
MEIN HERZE FOLGT IHREM LAUF.
ICH WÜNSCHT`, ICH WÄR EIN VÖGLEIN
UND ZÖGE ÜBER DAS MEER,
WOHL ÜBER DAS MEER UND WEITER,
BIS DAß ICH IM HIMMEL WÄR` !
ICH KANN WOHL MANCHMAL SINGEN,
ALS OB ICH FRÖHLICH SEI,
DOCH HEIMLICH TRÄNEN DRINGEN,
DA WIRD DAS HERZ MIR FREI.
SO LASSEN NACHTIGALLEN,
SPIELT DRAUßEN FRÜHLINGSLUFT,
DER SEHNSUCHT LIED ERSCHALLEN
AUS IHRES KÄFIGS GRUFT.
DA LAUSCHEN ALLE HERZEN,
UND ALLES IST ERFREUT,
DOCH KEINER FÜHLT DIE SCHMERZEN,
IM LIED DAS TIEFE LEID.

DIE EINSAME
WÄR`S DUNKEL, ICH LÄG IM WALDE,
IM WALDE RAUSCHT`S SO SACHT,
MIT IHREM STERNENMANTEL
BEDECKT MICH DA DIE NACHT,
DA KOMMEN DIE BÄCHLEIN GEGANGEN:
OB ICH SCHON SCHLAFEN TU` ?
ICH SCHLAF` NICHT, ICH HÖR` NOCH LANGE
DEN NACHTIGALLEN ZU,
WENN DIE WIPFEL ÜBER MIR SCHWANKEN
ES KLINGET DIE GANZE NACHT,
DAS SIND IM HERZEN DIE GEDANKEN,
DIE SINGEN, WENN NIEMAND WACHT.

MORGEN
"FLIEGT DER ERSTE MORGENSTRAHL
DURCH DAS STILLE NEBELTAL,
RAUSCHT ERWACHEND WALD UND HÜGEL:
WER DA FLIEGEN KANN,NIMMT FLÜGEL!
UND SEIN HÜTLEIN IN DIE LUFT
WIRFT DER MENSCH VOR LUST UND RUFT:
HAT GESANG DOCH AUCH NOCH SCHWINGEN,
NUN SO WILL ICH FRÖHLICH SINGEN.

Die Sehnsucht ist es, die unsere Seele nährt, und nicht die Erfüllung.

Definition der Liebe: Sehnsucht, unbewusst zu zweit ein Drittes zu bilden, was vielleicht besser ist als man selbst

Die Sehnsucht nach wahrer Freundschaft und Liebe ist ein Vorrecht zarter und gebildeter Seelen

Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann

Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide.

Der Mond
Wenn die Schäferflöte
Sanfte Lieder tönt,
Und die Abendröthe
Das Gefild verschönt,
Tritt im Silberglanze,
Aus dem Wolkenchor,
Mit dem Sternenkranze,
Still der Mond hervor.
Lächelt dann voll Milde,
Auf die Welt herab;
Hellet Luftgefilde,
Hellt das stille Grab.
Lockt mit seinen Strahlen
Frieden in die Brust!
Mildert Schmerz und Qualen,
Giebt uns süße Lust.
Ach! in Wehmuthsträume
Er so gerne wiegt,
Daß in beßre Räume
Auf die Seele fliegt.
Ruft der Kinderjahre,
Längst entschwund'nes Glück!
Ihre Festaltare
Rufet er zurück.
Zeiget unsern Blicken
Wesen halb verhüllt;
Zeiget, o Entzücken,
Ferner Lieben Bild.

Verlangen
Wenn auf des Teiches klarem Spiegel,
Die silberweißen Schwanen zieh'n,
Dann möcht' ich auf der Sehnsucht Flügel,
Dem Land der Ruh entgegen flieh'n;
Und wenn die Wellen rastlos eilen,
Dann fühl' ich mich so müd, so müd;
Und säng', das wunde Herz zu heilen,
So gern mein letztes Schwanenlied.
Wenn rings um mich die Eichen rauschen,
Dann möcht' ich gern mein höchstes Gut,
Die Lyra mit dem Grabe tauschen,
Wo sich's so still und friedlich ruht.
Nichts hab' ich hier als meine Lieder,
Mein thränenfeuchtes Saitenspiel -
Das andre nahm das Schicksal wieder,
Und ließ mir nur das Wehgefühl.
Auch mich umspielten frohe Träume,
Von Hoffnung schwärmt' ich einst, von Glück!
Sie kehrten all' in lichtre Räume,
Hinauf zur beßren Welt zurück.
Zum Palmenthal möcht' ich mich neigen,
Wo Ruh dem müden Dulder lohnt,
Wo alle Lästerzungen schweigen,
Nur Lieb' und stiller Friede wohnt.

Wie man sich irren kann
Ich hielt dein Herz einst für ein tiefes Meer,
Auf dessen Grund viel edle Perlen lägen.
Beim Tauchen fand ich alle Muscheln leer,
Scheußlich Gewürm nur that die Tiefe hegen.
Ich fand den Schwertfisch roher Wankellaunen,
Das Molchgezücht der Heuchelei und Lüge -
Entsetzen faßte mich und schmerzlich Staunen,
Ist's möglich, daß die Außenseit' so trüge.
Die Oberfläche war so spiegelglatt,
Die Flut schien mir so durchsichtig und helle,
Sie ließ nicht ahnen was die Tiefe hat,
So manchen Riff, so manche Klippenstelle.
Die Leidenschaften, die dort schrecklich stürmen,
Sind wildverzerrte, scheußliche Gestalten,
Die bald sich flieh'n, bald aufeinander thürmen,
Im steten Kampf als feindliche Gewalten.
Ich hing an einem spitzen Felsenriff,
Vom Wogensturm zerwirbelt und zerschlagen;
Da hat mich einer Welle kühner Griff,
Zur Oberfläche rasch zurückgetragen.
Am Ufer lieg' ich nun mit meinen Wunden,
Und keine Hand kann Balsam für sie pressen,
Denn was ich in der dunkeln Tief' gefunden,
Kann ich im Sonnenlichte nicht vergessen

Du hast mich am Anfang gefragt...
DU hast mich am Anfang gefragt, wieso ich mit DIR zusammen sei.
Ich konnte DIR damals keine vernünftige Antwort geben.
Und auch heute fallen mir keine Worte ein,
die auch nur annähernd zum Ausdruck bringen könnten,
wieso ich DICH so sehr liebe.
Ich bin ja kaum in der Lage, das Glück zu begreifen,
das DU mich erfahren lässt.
Wie soll ich dieses Glück dann in passende Worte zu fassen?
Wäre nicht jedes Wort eine Untertreibung?
Wie oft sagen wir, „Ich liebe dich“, ohne es wirklich fühlen zu dürfen.
Wie oft denken wir, wir seien in einen Menschen verliebt,
aber wenn wir die Brille absetzen, sehen wir alles klarer.
Woran merkt man, dass man einen Menschen wirklich liebt?
Sind es Schmetterlinge im Bauch,
die einem sagen: „Halt diesen oder jenen Menschen fest“?
Oder gar Flugzeuge im Bauch,
die vor lauter Freude Loopings fliegen?
Vielleicht von beiden etwas, vielleicht auch keins von beiden.
Ich weiß es nicht.
Aber bei einem bin ich mir sicher:
Wenn du den Raum betrittst, geht mein Herz auf.
DICH anzusehen,
DEIN Lächeln zu sehen,
DICH in den Arm zu nehmen,
DICH zu riechen,
DICH zu küssen, macht mich glücklicher als jemals zuvor.
Ich muss ständig an DICH denken,
und wenn wir uns mal länger nicht sehen,
schmerzt jeder Gedanke an DICH.
Der Gedanke, ich könnte irgendwann einmal wieder ohne DICH sein,
ist für mich nicht mehr erträglich.
Aber all dies reicht nicht annähernd aus,
um zu beschreiben, was ich für DICH fühle!

Seele aus Glas
Du fühlst sehr tief was keiner sieht
und kannst es doch nicht zeigen,
es kann nicht raus, wird überspielt
um Schmerzen zu vermeiden.
Du möchtest sprechen doch die Angst
raubt alle deine Sinne.
Wer hört dir zu, wer spricht den schon
über ernste Dinge?
Oft fühlst du dich von minderem Wert
versuchst es zu verdrängen,
so lange bis die Seele bricht
und Zwänge dich bedrängen.
Viele Seelen gibt’s aus Glas
man kann sie meist nicht sehen,
weil sie verletzbar sind wie du
nicht leicht durch´ s Leben gehen.
Wenn der Schmerz die Seele trifft
dann baue keine Mauer,
öffne, offenbare dich, verliere deine Trauer.
Spreche aus was dich bedrückt
und such den Weg zu dir,
rede wo der Andere schweigt
deine Seele dankt es dir.
